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„Nichts gegen Schwule, aber…!“

„Nichts gegen Schwule, aber…!“

Derart plakativ wirbt derzeit der deutsche Autobauer Opel für sein automatisches Notbremssystem und fügt erklärend noch ein „Stoppen, bevor es knallt!“ hinzu. Der Betrachter bleibt letzten Endes etwas ratlos zurück. Auch die drei abgebildeten Comicmännchen tragen zuerst nichts zur weiteren Klärung bei. Auf den ersten Blick könnte man also meinen, Opel habe nach einigen Versuchen das Trendsetting satt und distanziere sich hiermit eindeutig von einer offenen und modernen Gesellschaft. Erst der zweite Blick verrät, dass es sich hier wohl um einen weiteren Part der „Umparken-im-Kopf“-Kampagne der Rüsselsheimer handelt. Das Notbremssystem soll hier offenbar das einzeln abgebildete Männchen in Abwehrhaltung stoppen und zum Nachdenken bringen, das einem schwulen Pärchen gegenübersteht. Opel möchte sich damit wohl eher als gayfriendly outen, wenn sich dies dem Betrachter gegenüber jedoch erst zögerlich beim dritten Anlauf erschließt. Inhaltlich daher vollkommen in Ordnung, wäre bei der Umsetzung für den Autohersteller doch noch bitter Nachhilfe nötig. Werbung, die erstlinig für Verwirrung sorgt und dann auch noch einen schalen Nachgeschmack hinterlässt, kann man nun nicht gerade als gelungen bezeichnen. Opel, das könnt ihr besser!

Quellen:

Zur Erklärung des Plakats:

Zur Umparken-im-Kopf-Kampagne:

 

„Für HILDE“ – Die CD zum 90.

„Für HILDE“ – Die CD zum 90.

Zu Ehren von „Hilde“ Knef – im übrigen wäre die Ikone im Dezember 90 Jahre alt geworden – interpretieren 19 Pop-Kreative ausgewählte Songwerke in einzigartiger Weise neu.
Keiner hat die Kulturlandschaft in den vergangenen Jahren so revolutioniert wie Irmgard Knef. Sie ist die noch lebende Schwester von „Hilde“, quasi also die Wiedergeburt der größten deutschen Sängerin ohne Stimme. Irmgard Knef veröffentlicht gerade posthum eine neue CD „Für HILDE“ – Künstler wie Selig, Bela B und die Fanta 4 singen Hilde Knefs Lieder. Ein Werk, was man sich ins Regal stellen muss!

Mehr dazu findet Ihr unter www.irmgardknef.de oder unter www.fourmusic.com.

„Ich bin dann mal weg“

„Ich bin dann mal weg“

Mehr als hundert Wochen hielt sich „Ich bin dann mal weg“ von Hape Kerkeling an der Spitze der deutschen Sachbuch-Bestsellerliste. Bis heute verkaufte sich das Buch über 5 Millionen Mal!

Dass das Buch verfilmt wird stand bei diesem Erfolg natürlich außer Frage. Doch wer sollte die Figur Hape Kerkeling auf seiner Pilgerreise spielen? Er selbst? Nein, das kam für den Autor nicht in Frage „das zu spielen, ist die Aufgabe eines Schauspielers“. In der Geschichte geht es um den damals 36jährigen Hape, der auf seiner Pilgerreise psychisch und emotional an seine Grenzen stößt.

David Striesow – auf ihn fiel die Wahl – er wird Hape in dem Streifen „ich bin dann mal weg“ spielen. Und das auf bravouröse Art und Weise! Ein absolut sehenswerter Streifen. Also macht Euch auf in ein Kino in Eurer Nähe oder wartet noch etwas, bis Ihr Euch den Film auf DVD / BlueRay kaufen könnt.


Ehe für Alle in Deutschland

Die Ehe für Alle in Deutschland

Die Flüchtlingskrise – ein ständig präsentes Thema in der Presse. Die Diskussion um die Gleichstellung homosexueller Partnerschaften rückte dabei in den Schatten. Bis zum Sommer schien es so, als wären die Menschenrechte von LGBT im eigenen Land ganz oben auf der Agenda der Politik, aber da kamen wieder wichtigere Themen dazwischen…

Die Vorzeigebeispiele

Man hat in vielen europäischen Ländern wie in England verstanden, dass es kein größeres Kompliment für vermeintlich konservative Einrichtungen wie Ehe und Familie geben kann, als dass sich selbst die Schwulen und Lesben danach sehnen.

Vor kurzem hat der Regierungschef Luxemburgs fast unbemerkt seinen langjährigen Freund geheiratet. In dunkelblauen Anzügen traten beide vor das Standesamt, um den Bürgern zuzuwinken. Geküsst haben sie sich aber nicht. In Luxemburg wurde die Homo-Ehe vor einem Jahr mit riesiger Mehrheit vom Parlament beschlossen.

Selbst das erzkatholische Irland hat mit 62% der Stimmen die vollwertige Ehe für gleichgeschlechtliche Paare eingeführt. Das war der erste Fall weltweit, bei dem die Homo-Ehe in einer Volksabstimmung beschlossen wurde. Jetzt gibt es sie in 19 Staaten.

Deutschland hinkt hinterher

In Deutschland war die eingetragene Partnerschaft 2001 ein wirklich großer Fortschritt, 14 Jahre später hinken wir der Entwicklung jedoch noch hinterher. Die Bundesregierung plant jetzt, schwulen und lesbischen Paaren mehr Rechte einzuräumen. Dafür wäre es nun an der Zeit.

Die Ehe für Alle ist kein parteipolitisches Thema mehr

Der Kampf für die „Homo-Ehe" ist schon längst nicht mehr parteipolitisch gebunden. Es lässt sich beispielsweise feststellen, dass bei den Wählern der CDU der Zuspruch zu einer kompletten Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare deutlich größer ist als bei den Wählern der Linken. Auch konservative Politiker aus den Reihen der CDU unterstützen die Eheöffnung mit Nachdruck. Selbst in der AfD wird die Eheöffnung von einigen gefordert. Dieses politisch sehr vielfarbige Engagement hängt zum einen damit zusammen, dass das Anliegen - wie auch in den USA - immer mehr als bürger- und menschenrechtliches verstanden wird.

Die Situation in Europa und der Welt

Eine einheitliche Regelung in Europa? Davon sind wir noch weit entfernt! In Italien gibt es nicht einmal eine eingetragene Partnerschaft, auch in Griechenland und Polen nicht. Schauen wir mal über den europäischen Tellerrand hinaus – es gibt Weltregionen, in denen die Liebe zum eigenen Geschlecht ein Stigma bleibt – oder gar ein todeswürdiges Verbrechen. Der liberale Westen leuchtet für Homosexuellenrechte hell, am dunkelsten ist es aber in der arabischen Welt.

Die Ehe für Alle – eine Frage der Zeit?

Die "eingetragene Lebenspartnerschaft“ ist nicht das Gleiche wie eine Ehe. Sie ist eine große Ungerechtigkeit. In einer eingetragenen Partnerschaft muss man mehr Steuern zahlen als in einer Ehe. Homosexuelle dürfen zudem keine Kinder adoptieren - was sie zwar trotzdem tun, zum Beispiel über Adoptionen im Ausland, die sie dann mit nach Deutschland bringen. Aber ist das der richtige Weg?

Liebe deutsche Regierung – Gleiches Recht für Alle – alles andere wäre diskrimierend. In unserem Land sind schon sehr viele Menschen für die Legalisierung der Homoehe, mehr als die Hälfte. Hört Ihnen einfach mal genauer zu!

Gay Snowhappening 2016

Gay Snowhappening 2016 – Vom 02. bis 09.04.16 lädt das Tiroler Ötztal zur Skiwoche für Schwule & Lesben ein!

Nicht mehr lange, dann ist es soweit – Das Gay Snowhappening 2016 lädt nach einem Jahr Pause wieder zu Europas größter rosa Ski-Sause ein! Egal ob jungfräulicher Anfänger oder Vollprofi – jeder findet in der passenden Gruppe Anschluss!

Es werden sich wieder hunderte Schwule auf den Straßen, Plätzen und Pisten in dem Wintersportort tummeln. Für Spiel, Spaß und Spannung wird wieder gesorgt, die Teilnehmer dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Tages-, Abend- und Nachtprogramm freuen!

Am Programm wird aktuell noch etwas gefeilt, aber soviel kann man schon verraten. Es werden wieder einige Top-Party-Labels vor Ort sein und für unvergessliche Partynächte sorgen. Mit am Start sind auch in diesem Jahr die berühmt-berüchtigten Berliner Dragqueens Melli & Mataina! Für Stimmung ist also gesorgt!

2016 gibt es im übrigen noch ein besonderes Schmankerl! Die Teilnehmer können sich auf die Spuren von 007 alias James Bond begeben, denn Sölden war im vergangenen Winter einer der Schauplätze der Dreharbeiten des neuen James Bond Streifens „Spectre“.

Nähere Infos zu dem grandiosen Event findet Ihr unter www.gaysnowhappening.com oder www.facebook.com/gaysnowhappening.

 

Link-Empfehlungen

SPARTACUS - Gay Travel Index

Was für Heterosexuelle eigentlich überall normal ist, ist für Homosexuelle auf Reisen nicht überall auf der Welt selbstverständlich. Gleichgeschlechtliche Liebe wird mancherorts sogar schwerer bestraft als Mord.  Die schwulenfreundlichsten und -feindlichsten Reiseländer hat der neue "Spartacus Gay Travel Index 2015" in einem Ranking zusammengestellt.

Hier der Link zum Ranking:


Weltkarte zur gleichgeschlechtlichen Ehe

Welche Rechte haben schwule und lesbische Paare? Die Unterschiede sind enorm. Irland sagt ja zur Homo-Ehe. Deutschland diskutiert noch über diesen Schritt. In manchen Staaten droht Homosexuellen dagegen Gefängnisstrafen oder sogar die Todesstrafe. In Form einerWeltkarte könnt Ihr Euch mal einen Überblick verschaffen, welche Länder der homosexuellen Ehe aufgeschlossen entgegentreten und welche Länder Ihr mit Vorsicht genießen solltet: